Heilsarmeemuseum Basel, Schweiz


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  Weltkriege  
 
 Millionen von Menschen wurden durch den 1.Weltkrieg betroffen. Viele Menschen litten sehr. Die Not der zum Teil sehr jungen Soldaten war physischer und psychischer Natur.
Die Heilsarmee erkannte, dass gerade auch bei den Soldaten, ja bis in die vordersten Fronten, Hilfe dringend nötig war. Die Soldaten brauchten geistliche, menschliche und manchmal auch materielle Hilfe und Unterstützung in dieser grausamen Situation. Eine Situation, welche so manchen nicht nur unerwartet getroffen hatte sondern auch völlig überforderte.

Auch im 2.Weltkrieg war die Heilsarmee sehr stark bemüht, Not und Leiden zu lindern. Die Salutisten gehörten immer zu den Helfern an der vordersten Front, versuchten aber auch "hinter den Kulissen" zu wirken.

 Heilsarmee Poster WW1 (Geschichte der Heilsarmee)
Ein Plakat, das zur Geldspende auffordert
Im Heilsarmee Museum Basel findet man viele Beispiele und Zeugnisse für den Einsatz der mutigen Männer und Frauen, welche in diesen beiden schrecklichen Kriegen versuchten, etwas von der Liebe Gottes weiterzugeben und sich dabei oft selber in Gefahr brachten.
 Heilsarmee Postkarte 1. Weltkrieg

Das Bild zeigt Salutistinnen an der französischen Front unter deutschem Bombardement beim Herstellen von Doughnuts.
Ein kanadischer Heilsarmeeoffizier erzählt:

Zwei Brüder kamen jeden Monat zu ihm, um ihm einen Scheck zu überreichen. Als er nachfragte, weshalb sie dies tun würden erzählten sie ihm folgende Geschichte: Ihr Vater sei Soldat im Krieg gewesen. Nach einem Gefecht wurden alle Leichen auf einen Wagen geladen um abtransportiert zu werden. Ein anwesender Heilsarmeeoffizier sagte zu den Sanitätern: "Dort, jener Mann, er lebt noch." Die Sanitäter wollten nicht nocheinmal alle Leichen abladen und sagten, dass er sich sicher täusche. Aber der Heilsarmeeoffizier bestand darauf und gab den Befehl zum Abladen. Tatsächlich lebte der schwer verwundete Mann noch. Dieser Mann sei ihr Vater gewesen, so erzählten die Brüder. Und ohne den Heilsarmeeoffizier wäre ihr Vater mit den Leichen weggeräumt worden und sie wären nie geboren worden. So habe ihr Vater ihnen den Auftrag gegeben, sobald sie Geld verdienen würden jeden Monat die Heilsarmee finanziell zu unterstützen.

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